Archiv der Kategorie: Berichte

Bogensport für Anfänger

Ein frohes neues Jahr an meine Leser!

Heute berichte ich von meiner neu entdeckten Leidenschaft: dem klassischen Bogenschießen. Die Tribute von Panem lassen grüßen! ;o

Ich habe mich vor Weihnachten im hiesigen Schützenverein zum Anfängerkurs angemeldet und siehe da, ich war tatsächlich das einzige Mädel im Kurs. Zusammen mit einem Haufen von sehr netten Kerlen, die wie ich alle bei Null anfingen, fanden wir uns unter der fachmännischen Fuchtel von Klaus, einem Urgestein im Bogensport, wieder.

Recurvebogen "Antelope" (c) RAGIMDoch bevor man als Rookie überhaupt den ersten Bogen in die Hand nehmen kann, hageln zunächst satte 90 Minuten Theorie auf einen nieder: Sicherheitshinweise, die eigentlich so selbstverständlich klingen, die aber immer wieder beim Bogensport missachtet werden und zu Unfällen führen. Dabei sind nicht die anderen, sondern man sich selbst zunächst die größte Gefahr.  Wusstet ihr, dass man sich an einem bereits verschossenen Pfeil sehr leicht das Auge einstechen kann? Wenn man nämlich schnurstracks auf die Zielscheibe zuläuft, frontal, um seine geschossenen Pfeile zu ziehen dann kann es ganz leicht sein, das man sich so ein Ding mit der Nocke (Endpunkt am Pfeil, der auf die Sehne gesetzt wird) ins Auge rammt. Die Spitze ist nämlich frontal nur als minimaler Punkt zu sehen (häufigste Unfallursache beim Bogensport!). Stattdessen immer etwas schräg auf die Scheibe zulaufen und natürlich zwei Meter platz zum pfeilziehenden Kollegen behalten, damit dieser beim Ausholen nicht das nächste (lebende) Ziel trifft.

Etliche Sicherheitshinweise und das Herausfinden ob man nun Links- oder Rechtsschütze ist später, geht es an die Materie: Weiterlesen

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Nachts im Museum…

Der Run auf die Kunst, oder: Wie man Käthe Kollwitz, Wallraff und angewandte Kunst in einer Tour ‚abfrühstückt‘.

01_MN14_Keyvisuallogo Samstagabend 19 Uhr, am Neumarkt in Köln. Wir stehen in der Schlange für die Abendkasse der Kölner Museumsnacht und die Stimmung ist gut. 20 000 Menschen wurden auch dieses Jahr wieder erwartet und Museumsgänger sind insgesamt ein sehr angenehmes Völkchen. 46 Stationen gibt es insgesamt, aufgeteilt auf fünf Touren… eigentlich in acht Stunden kaum zu schaffen, wenn man die Museen nicht im Laufschritt durchqueren will.

„Bevor wir den ersten Shuttlebus nehmen, können wir von hier fußläufig zur Glocke und Käthe Kollwitz, dann ist das schon mal abgefrühstückt“, ereifert sich ein junger Mann in einer Gruppe von fünf Leuten hinter uns. Manche scheinen diese kulturelle Nacht wirklich als Run auf die Kunst zu sehen…  Weiterlesen

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